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Palliativ-Vertiefungslehrgang erfolgreich absolviert

Elisabeth Zeller, Diplomsozialarbeiterin im Palliativteam des Landesklinikums Hollabrunn, absolvierte den 10-monatigen fachspezifischen Vertiefungslehrgang „Psychosozial-spirituelle Palliativ Care“ (Stufe II) und schloss diesen erfolgreich ab. Die Ausbildung absolvierte Frau Zeller in der „Paracelsus“ Medizinischen Privatuniversität Salzburg - Privatstiftung.


Zu den speziellen Schwerpunkten dieses Vertiefungslehrganges zählten Informationen über die psychologischen, psychiatrischen und psychotherapeutischen Dimensionen, Ethik, Religion und Spiritualität sowie Kommunikation.

Auch die Vertiefung wissenschaftlichen Arbeitens bzw. die Erarbeitung eines Case Reports zählten zu den Aufgaben dieser fachspezifischen Ausbildung.
DSA Elisabeth Zeller absolvierte das erforderliche 40-Stunden-Praktikum in den Behinderteneinrichtungen der Caritas im Retzer Land bei Seelsorgerin Mag. Renate Trauner. Diese Caritas-Einrichtungen befinden sich in Retz, Obernalb und Zellerndorf.

Ihre schriftliche Arbeit verfasste sie zum Thema „Enttabuisierung schwerkranker Menschen durch Gospelsingen - Auswirkungen auf Seele, Geist und Körper“.
„Im Zuge meiner wissenschaftlichen Arbeit bin ich auf neueste Studien betreffend der heilenden Wirkung von regelmäßigem Singen in einem Chor gestoßen“, so DSA Elisabeth Zeller, „beim Chorsingen wird nämlich das sogenannte Belohnungssystem des Gehirns aktiviert, was zur Folge hat, dass Stresshormone abgebaut und heilungsfördernde Botenstoffe wie Oxytocin, Serotonin und Beta-Endorphine vermehrt ausgeschüttet werden. Besonders interessant ist, dass sich positive Veränderungen am stärksten bei denjenigen Patientinnen und Patienten zeigen, die zuvor in einem eher schlechten Zustand waren. Aus diesen Erfahrungen heraus gibt es in Deutschland schon einige Jahre die sogenannten „Singenden Krankenhäuser“, wo Chorsingen als Therapie angeboten wird. In Österreich gibt es hierzu ebenfalls schon erste Bemühungen.“

Pflegedirektorin DGKS Ingrid Czink gratulierte im Namen aller Kolleginnen und Kollegen des Landesklinikums Hollabrunn sehr herzlich: „Gerade der Bereich der Palliativ-Arbeit verlangt viel Sensibilität und Empathie, da die Mitarbeiterinnen stets Patientinnen und Patienten betreuen, die an einer schweren, fortschreitenden Krankheit mit begrenzter Lebenszeit leiden. Diplomsozialarbeiterin Elisabeth Zeller meistert bei ihrer beruflichen Tätigkeit die Herausforderungen stets bravourös und ich freue mich sehr darüber, dass sie die Fähig- und Fertigkeiten, die sie beim Vertiefungslehrgang erlangte, künftig bei ihrer beruflichen Tätigkeit zusätzlich optimal einsetzen kann.