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Rückblick & Ausblick

An den 27 Klinik-Standorten und in der Holding-Zentrale arbeiten rund 20.000 Menschen daran, die Patientinnen und Patienten mit hoher Qualität zu versorgen. GESUND&LEBEN INTERN lud daher die Top-Manager dazu ein, Bilanz über das abgelaufene Jahr zu ziehen und einen Ausblick auf 2016 zu geben.


Das LK Horn richtete 2015 den IAS-Kongress aus: (v. l.) Prim. Univ.-Prof. Dr. Martin Breitenseher (Ärztlicher Direktor), HR Dr. Gerald Bachinger (Patienten- und Pflegeanwalt), Dr. Robert Griessner, Dr. Andrea Pfau (IAS Horn), Dr. Johannes Zahrl (Ö Ärztekammer), Mag. Franz Huber (Kaufm. Direktor), Regionalmanager Dr. Andreas Reifschneider

(oben) Im LK Mistelbach-Gänserndorf ging 2015 die Palliativstation mit sechs Betten in Betrieb. Am Bild: DGKS Irene Gruther mit Patientin Leopoldine H.

8.000 Betten haben die NÖ Landes- und Universitätskliniken. 8.000 Betten, die Tag für Tag gemacht werden. 2,24 Millionen Belagstage ergibt das pro Jahr, und 357.500 stationäre Aufenthalte. 165.600 operative Leistungen erbringen die Kliniken pro Jahr. Was das in der Praxis bedeutet, lässt sich zum Beispiel an diesen Zahlen messen: 1,12 Millionen Einmal-Sicherheits-Venenverweilkanülen wurden verwendet, 3,1 Millionen Einmal-Standard-Infusionsbestecke. Fünf Millionen Einweg­spritzen brauchten die Kliniken, 15,6 Millionen sterile Vlieskompressen verschiedener Größen, zehn Millionen Mullkompressen. 452.000 OP-Einweg-Abdeckungen wurden verbraucht. Außerdem benötigten Medizin und Pflege 1,2 Millionen Paar Einmal-OP-Handschuhe sowie 58,5 Millionen Einmal-Untersuchungs-Handschuhe.Neun Millionen Müllsäcke verwendeten die Reinigungskräfte in den NÖ Kliniken, die Patienten über zehn Millionen Papierservietten. Die Küchen, die sich um hohe Qualität der Speisen bemühen und wie alle Einheiten in den Kliniken immer wieder Lob von den Patienten und Mit­arbeitern bekommen, verbrauchten 2015 etwa 178 Tonnen frisches Schweinefleisch, 87 Tonnen frisches Geflügel, 85 Tonnen Teigwaren, 2,5 Millionen frische Semmeln, 51 Tonnen Reis, 115 Tonnen Äpfel und drei Millionen Portionen Butter. Sie verarbeiteten 104 Tonnen frisches Gemüse und 304 Tonnen Erdäpfel – Mengen, hinter denen viel Arbeit steckt.

Qualität als Leitlinie für die Medizin

Für all diese Leistungen und Arbeiten brauchen die Landes- und Universitätskliniken passende Rahmenbedingungen. Deshalb arbeiten die Abteilungen der NÖ Landeskliniken-Holding gemeinsam mit den Teams in den Kliniken laufend an den verschiedensten Auf­gaben wie etwa der Qualitätssicherung: Auch 2015 brachte die Patientenbefragung wieder hervorragende Ergebnisse. Die Qualität der Behandlungsergebnisse wird laufend anhand von Routinedaten ermittelt und die verschiedenen Mediziner-Konferenzen erarbeiten entsprechende Leitlinien zur Verbesserung, unter anderem durch sogenannte Peer Reviews. Dazu kommen die laufenden Qualitätssicherungs-Maßnahmen durch das rollierende Riskmanagement, das Qualitätsmanagement-System EFQM für die Prozesse in den Kliniken, das anonyme Fehlermeldesystem CIRS oder die wachsende Zahl an Lern- und Trainingsmöglichkeiten per Computersimulation.

Pflege: neue Herausforderungen

In der Pflege verändern sich durch die angepassten Ärzte-Arbeitszeiten und die neue Ärzte-Ausbildung die Anforderungen. §15 GuKG ist das Zauberwort – Übernahme von ärztlichen Tätigkeiten durch die Pflege. Zahlreiche Projekte dazu laufen an den Kliniken und Stationen. Dazu kommt, dass auch die Ausbildung der Pflege sich ändert. Noch ist die Neuregelung nicht fertig.
In vielen Bereichen werden immer mehr Dokumentationsaufgaben elektronisch erledigt – auch das verändert laufend die Arbeitsanforderungen an Ärzte und Pflege. Derartige Schritte sollen einerseits die Arbeitsbelastung senken, andererseits die Qualität der Versorgung sichern. Ein Beispiel dafür ist die elektronische Fieberkurve, die derzeit in Hainburg getestet wird. Aber auch das Onkologie-Informations-System (OIS) gehört zu diesen Themen.

Bessere Arbeitsbedingungen

Ein großes Thema in allen Regionen sind die Um-, Zu- und Neubauten. Sie alle dienen dazu, die Patienten nach den neuesten Erkenntnissen aus Medizin und Pflege versorgen zu können, und das in für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter optimalen Bedingungen. Laufend verändern sich dadurch auch Arbeitsabläufe. Und Stationen und Abteilungen müssen im laufenden Betrieb umziehen, wie im Herbst mit Neunkirchen ein ganzes Klinikum samt Intensivstation – eine logistische Herausforderung. Immer mehr Stationen und Abteilungen werden von den beiden Logistikzentren in St. Pölten und Wiener Neustadt versorgt – auch das bringt große Veränderungen für alle Beteiligten.

Medizinische Geschäftsführung

Medizinischer Geschäftsführer Dr. Robert Griessner:
„Ein wichtiger Meilenstein 2015 war die Inbetriebnahme des dritten Linearbeschleunigers im UK Krems – damit ist der Großgeräteplan erfüllt. Wesentlich in der onkologischen Versorgung ist, was wir 2015 begonnen haben und 2016 weiterführen – die Installierung und Ausrollung des Onkologie-Informations-Systems (OIS): jeder Krebspatient wird darin erfasst, und zwar werden alle Befunde zusammengeführt und die Therapie dokumentiert. OIS ist eine passgenaue Unterstützung der Onko-Teams und ein großer Fortschritt für die Krebstherapie. Ein wesentlicher Arbeitsbereich war und ist die Gewinnung von Ärzten und die Sicherung der medizinischen Ressourcen: Verschiedene ärztliche Tätigkeiten kommen, wie in vielen anderen Ländern, in den Aufgabenbereich der Pflege, die dafür qualifiziert ist. Das Einordnen der Patienten nach dem System der Manchester-Triage können die Pflegekräfte oder auch die OP-Assistenz, wie in Lilienfeld oder Zwettl, übernehmen, damit Ärzte ihre Kräfte zielgerichtet einsetzen können. Das beurteile ich als eine massive Aufwertung der Pflege.“

Stv. Medizinischer Geschäftsführer und Leiter Abteilung Medizinische Betriebsunterstützung Dr. Markus Klamminger:
„Unser Schwerpunkt liegt im Gewinnen von Ärzten und in den neuen Herausforderungen der Ärzte-Ausbildung. Gemeinsam mit der Abteilung Unternehmenskommunikation wurden die Messeauftritte neu gestaltet. Wir sind auch bei Jobmessen im Ausland unterwegs, waren 2015 in Bratislava und Prag sehr erfolgreich. Und wir haben gemeinsam mit einer Personalberatungsfirma deutschsprechende Ärzte in Rumänien rekrutiert, 35 kamen im zweiten Halbjahr 2015 zur Basisausbildung nach NÖ. Gemeinsam mit anderen Trägern planen wir für 2016 eigene Jobmessen an den Unis. Das Klinisch-Praktische Jahr KPJ (das sechste und letzte Jahr des Medizinstudiums, das in der neuen Studienordnung in den Kliniken zu absolvieren ist) ist in seinem ersten Jahr gut gelaufen. Zusätzlich zur Kooperation mit der MedUni Wien bieten wir es jetzt auch gemeinsam mit der MedUni Graz an. Seit Mitte 2015 ist die neue Ärzte-Ausbildung in Kraft; die Inhalte der Basisausbildung sind nun in Skripten formuliert, um die Ausbildung zu strukturieren. Es gibt Spezial-Seminare für Ethik und Recht. 2016 wollen wir nun die Facharzt-Ausbildung stärker strukturieren. 2016 bereiten wir uns weiter auf den Beginn des Bedside-Teachings für die Studierenden der Karl Landsteiner Privatuniversität Krems in unseren Universitätskliniken vor.“

Kaufmännische Geschäftsführung

Kaufmännischer Geschäftsführer Dipl. KH-BW Helmut Krenn:
„2015 ist wieder viel passiert - unter anderem wurde Mag. Viktor Benzia Regionalmanager der Thermenregion, am Tag der offenen Tür konnten sich Interessierte hautnah von den tollen Leistungen der NÖ Kliniken überzeugen, die Trennung der politischen Verantwortlichkeit von NÖGUS und NÖ Landeskliniken-Holding wurde abgeschlossen und der Mitarbeiter-Einführungstag fand erstmalig statt: Neue Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter können in die Holding-Zentrale kommen, um sich über ihre Organisation NÖ Landeskliniken-Holding  und ihren Arbeitgeber Land NÖ zu informieren und in einem persönlichen Austausch das gemeinsame Verständnis zu stärken. Dieser Einführungstag wird auch 2016 an mehreren Terminen stattfinden. Außerdem gibt es wieder ein umfassendes Bildungsprogramm zur persönlichen und fachlichen Fortbildung. Seit Jahresbeginn gilt das Sozialbetrugsbekämpfungsgesetz, die Patientinnen und Patienten  müssen in den Kliniken nun zur E-Card einen Lichtbildausweis vorlegen. 2016 steht mit „NÖBIS goes ELGA“ im Herbst ein großer Schritt an, für den wir gerüstet und bereit sind: Dann wird unser NÖ Befund-Informationssystem NÖBIS, das wir seit Jahren aufgebaut haben, an die Elektronische Gesundheitsakte ELGA des Bundes angeschlossen. Außerdem startet die Harmonisierung der Personalverwaltungs- und Dienstplansysteme. Hier kommt künftig eine auf die spezifischen Bedürfnisse der Klinken abgestimmte Speziallösung zum Einsatz: „NIZZA“ (Niederösterreichs Interaktiver Zentraler Zeitplanungs-Assistent).“

Stv. Kaufm. Geschäftsführer und Leiter Abteilung Finanzen und Controlling Mag. Gert Kovarik:
„Rückblick 2015: Wir werden die Budgetvorgaben von 1,9 Milliarden Euro knapp einhalten. 2015 war ein Jahr mit enormen Preissteigerungen, vor allem durch aufwändige Therapien und teure Medikamente – diese kosten bis zu einer Million Euro für einen einzelnen Patienten. Das sind gewaltige Herausforderungen, trotzdem haben wir es geschafft. Wir gehen den Weg, dass wir Effizienzgewinne für genau diese Leistungsangebote nutzen. Und das geht nur mit interdisziplinär wahrgenommener Verantwortung und gemeinsamen Entscheidungen. 2016 wird sicher nicht leichter: Das Landesklinikum Neunkirchen geht in Voll­betrieb und Baden-Mödling übersiedelt – und das bei laufendem Betrieb.“

Politische Verantwortung

Landesrat Mag. Karl Wilfing:
„Die Politik hat die Aufgabe, die Rahmenbedingungen so zu organisieren, dass die Kliniken beste Qualität der Versorgung bieten können. Der Landtag hat für 2016 wieder ein Budget von 1,9 Milliarden Euro beschlossen, damit die NÖ Kliniken allen Anforderungen gerecht werden können. Dafür ist hoch motiviertes und bestens ausgebildetes Personal nötig, das wir auch einsetzen. Viele Anstrengungen sind nötig, um die Quantität und entsprechende Qualität bei Ärzten und Pflege zur Verfügung zu stellen und zu überlegen, wie wir sie am besten einsetzen. Deshalb arbeiten wir daran, die Dokumentation effizienter zu machen; dabei geht es darum, das Geforderte zu erfüllen, aber nicht überzuerfüllen.

2016 wollen wir zur Entlastung von Medizin und Pflege medizinische Organisations-Assistenten implementieren, denn mit ihnen haben wir im LK Hochegg gute Erfahrungen gemacht. Zum Bereich Um-, Zu- und Neubau: 2015 wurden rund 260 Millionen Euro investiert, auch 2016 werden es annähernd so viel sein.
Darüber hinaus wollen wir auch in diesem Jahr die Jugendblutspendeaktion aus dem Vorjahr wiederholen. Wir konnten sehr viele Jugendliche zum Spenden motivieren und so die Anzahl an Blutspendern um 15 Prozent steigern. Zugleich werden wir unsere Aufmerksamkeit auf das Thema Keime richten, denn jeder Besucher trägt Keime ins Klinikum. Hier haben wir bereits großartige Hygiene-Teams in den Spitälern, die vor allem die Aufmerksamkeit unter den Mitarbeitern stärken. Wir werden 2016 eine breit angelegte Initiative starten, um auch Patienten und Besuchern dieses Thema näherzubringen.
Zum Thema medizinische Qualität: Die einzige Konstante ist die Veränderung. Neue Herausforderungen bringen die älter werdenden Patienten. Da gilt es, alle Ressourcen richtig einzusetzen. Deshalb werden wir den operativen Bereich sachte zurückfahren und diese Ressourcen da einsetzen, wo wir neue brauchen, beispielsweise in den Bereichen Palliativ, Burnout, Demenz. Hier müssen wir die Effizienz steigern und die vorhandenen Mittel sehr genau und richtig einsetzen.
Und ebenfalls wichtig: 2015 haben wir begonnen, den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in den Kliniken neue Dienstkleidung zur Verfügung zu stellen. Diese von ihnen selbst in Nutzergruppen ausgewählte Wäsche ist wichtig, um ihnen optimale Rahmenbedingungen zu schaffen.
Dieser Prozess läuft 2016 weiter.“

Region Mostviertel

Regionalmanager Dr. Andreas Krauter, MBA: „2015 gab es Mitte des Jahres den Spatenstich für die Errichtung der drei neuen Pavillons für Kinder- und Jugendpsychiatrie, Forensik und den interdisziplinären Bettenbau im LK Mauer. Seit Ende Februar 2016 fahren die Bagger. Besondere Aufmerksamkeit hat das LK Melk mit der Medinklusions-Ambulanz (MIA) für die Behandlung von Menschen mit besonderen Bedürfnissen gesetzt. Dieses einmalige Projekt haben Mitarbeitende initiiert. 2015/2016 stehen im LK Amstetten weiterhin Umbau­arbeiten auf dem Programm. Die neue Röntgenabteilung ist nun top mit Angiographie, MR und CT ausgestattet und wird heuer endgültig fertiggestellt. Für unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gibt es den neuen Speisesaal und wegen des Küchenumbaus noch bessere Qualität in der Speisenversorgung.“

Region Waldviertel

Regionalmanager Dr. Andreas Reifschneider: „Die Region Waldviertel hat 2015 erfolgreich gearbeitet, hier drei Highlights: Das Projekt ‚Healthacross‘ des LK Gmünd wurde als Vorzeigeprojekt in Alpbach präsentiert. Die Zusammenführung der Gynäkologie und Geburtshilfe aus dem LK Waidhofen/Thaya im LK Zwettl wurde im Oktober eingeleitet und wird mit 30. Juni 2016 finalisiert – eine Herausforderung. Das ist ein sehr emotionales Thema, auch dass die Kinder- und Jugendpsychiatrie-Tagesklinik nach Waidhofen kommt – mit Jahresende 2016. Das LK Horn hatte 2015 den Kongress zum Thema Allgemeinmedizin und Interdisziplinäre Aufnahme-Stationen (IAS) ausgerichtet. Ein wichtiges Ergebnis: Die Ausbildung des Nachwuchses zum Landarzt können die IAS sehr gut leisten.“

Region NÖ Mitte

Regionalmanagerin Hon. Prof. (FH) Christa Stelzmüller, MAS: „2015 standen in der Region NÖ Mitte viele Bauthemen im Fokus: Das Logistikzentrum am Gelände des UK St. Pölten hat den Betrieb aufgenommen. Der weitere Um- und Neubau des UK St. Pölten steht nach wie vor im Mittelpunkt, vor allem das große Projekt Haus C. Dieses wird das Zentrum aller lebensrettenden Einheiten sowie der dazugehörigen Bettenstationen sein. Ende Jänner 2016 fand die Gleichenfeier für Haus C statt. Im LK Lilienfeld läuft seit dem Vorjahr der Zu- und Umbau des OP-Bereichs, das Projekt geht 2016 weiter und ist Mitte 2018 fertig. In Krems wurde die Onkologische Tagesklinik gerade neu eröffnet. Die Palliativstation wird gebaut und 2016 eröffnet. Im LK Klosterneuburg wird im Laufe des Jahres 2016 ein tagesklinisches Vorzeigeprojekt in Großstadtnähe umgesetzt.“

Thermenregion

Regionalmanager Mag. Viktor Benzia: „Das Jahr 2015 war durch starke Bautätigkeiten geprägt:  Die Fertigstellung und Eröffnung des LK Neunkirchen ist ein Meilenstein. Das Logistik-zentrum in Wiener Neustadt wurde offiziell eröffnet, jetzt geht es um die Optimierung sämtlicher Themen über alle Häuser, 2017 sind dann alle angeschlossen.
Im LK Hochegg konnten wir die Isolier- und die Palliativstation sowie die neuen Phase-C-Betten der Neurologie eröffnen. Es gibt nun einige Veränderungen: Das LK Neunkirchen leistet die Orthopädie-Versorgung, Wiener Neustadt die Unfall-Versorgung. Diese Spezialisierung der beiden Häuser läuft seit Jahresbeginn und wird 2016 optimiert. Am Standort Baden werden wir im Herbst Eröffnung feiern, in Mödling wird es diverse Fortschritte geben.“

Region Weinviertel

Regionalmanager DI Jürgen Tiefenbacher: „Im Weinviertel ging und geht es um die Umsetzung dessen, was auf dem Weg ist: Im LK Mistelbach-Gänserndorf liefen die Zu- und Umbauarbeiten 2015 weiter, die Palliativstation wurde eröffnet. 2016 stellen wir Haus B fertig, mit der Inbetriebnahme des neuen Ambulanzbereichs, der IAS und den chirurgischen Bettenstationen. Im LK Korneuburg-Stockerau liefen 2015 die Vorarbeiten für die Neustrukturierung – die Verlegung der Tages- und Wochenklinik nach Korneuburg, die Übernahme der schlafmedizinischen Versorgung durch das UK Krems und das LK Melk sowie die Konzentration von Schule und ZETT in Stockerau. Im LK Hainburg laufen Sanierung und Umbau. Seit März 2015 besteht ein Department für Unfallchirurgie als Satellitendepartment der Unfallchirurgie im LK Baden-Mödling unter Leitung von Prim. Univ.-Prof. DDr. Thomas Klestil. Hainburg hat als erstes Haus in NÖ die elektronische Fieberkurve vollständig implementiert. Der Zubau, der nach Abschluss der Arbeiten im Klinikum vom Pflegeheim genutzt wird, geht Mitte 2016 in Betrieb und dient während der Sanierung als Ausweich-Quartier.“